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Regionalliga - 1. Männer
1 : 2
Bischofswerdaer FV 08:

Di.07.08.2018
Bruno Plache Stadion
Leipzig

Tore:

0:1 Petracek (55.), 0:2 Petracek (90.), 1:2 Lenk (ET 90.+4)

Aufstellung:

BFV 08:
Birnbaum
Lenk (C)
Heppner
Cermak
Rülicke
Kloss (46.)
Maresch
Kötzsch
Sonntag (46.)
Zille (72.)
Petracek

Trainer: Schmidt

Wechselspieler:

46. Cellarius
46. Grellmann
72. Graf

Spielbericht:
BFV 08 gelingt Paukenschlag

Wahnsinn! Der BFV schlägt den großen Favoriten Lok Leipzig im eigenen Stadion. Nach einer kämpferisch vorbildlichen und in der zweiten Halbzeit auch spielerisch starken Leistung, holen unsere Schiebocker in ihrem ersten Auswärtsspiel nicht unverdient die drei Punkte. Der vom Berliner AK gekommene Neuzugang Tomas Petracek avancierte mit zwei blitzsauberen Kontertoren zum Mann des Tages.

Als krasser Außenseiter reiste der BFV zu einem der Staffelfavoriten. Zudem fehlten mit Kapitän Dominic Meinel und Tom Hagemann zwei wichtige Spieler wegen Sperren. Trainer Erik Schmidt nahm zwei Änderungen im Vergleich zum Derby gegen Bautzen vor. So rückte Tomas Petracek für Hannes Graf in ins Sturmzentrum und Daniel Maresch ersetzte den gesperrten Tom Hagemann im Mittelfeld. Bei brütender Hitze vor knapp 3000 Zuschauern war Lok Leipzig in der ersten Halbzeit überlegen. So musste BFV-Keeper Oliver Birnbaum gegen Steinborn das erste Mal eingreifen (9.). Unsere Mannschaft hatte schon Mühe sich gegen die körperlich überlegenen Lok-Spieler durchzusetzen. Aber nach einem zu kurz geratenen Rückpass von Zickert bot sich plötzlich die Riesenchance zur Führung. Tomas Petracek war völlig frei durch. Er entschied sich für einen Querpass auf Thomas Sonntag, der mit seinem Schuss an einem Abwehrbein hängen blieb (24.). Lok blieb in der Folge zwar feldüberlegen, aber allzu viel brachten die Leipziger nicht zu Stande. Einzig ein Kopfball von Malone, der auf der Torumrahmung landete, war noch als Chance zu notieren (39.). Viel mehr hatten die Gastgeber im ersten Durchgang nicht zu bieten. Mit etwas Glück rettet der BFV das 0:0 in die Pause.

Zu Beginn der zweiten Hälfte kamen beim BFV mit Tim Cellarius und Tom Grellmann frische Kräfte auf das Spielfeld. Und die Probstheidaer kamen druckvoll aus der Pause. So strich ein Pfeffer-Freistoß knapp am langen Pfosten vorbei (51.). Dann aber nahm der kleinste BFV-Spieler sein Herz in beide Hände. Nach einem abgefangenen Ball am eigenen Strafraum, stürmte Max Rülicke über die rechte Seite. Bei seinem 60m Sprint lies er sich auch von Loks Pfeffer nicht stoppen. Im Strafraum legte er auf Neuzugang Tomas Petracek ab. Und der Tscheche zeigte, warum man ihn geholt hat. Mit rechts nagelte er den Ball wunderbar an den langen Innenpfosten und von da ins Tor (55.). Mit der Führung im Rücken spielte der BFV 08 nun immer mutiger. Und immer wieder wurde Tomas Petracek gesucht. Nach gut einer Stunde hatte der Sturmtank die Möglichkeit zum zweiten Tor. Aber Hanf im Lok-Gehäuse verhinderte mit guter Reaktion den zweiten Treffer (61.). Auf der Gegenseite strich nach einem weiten Einwurf ein Kopfball von Zickert am rechten Pfosten vorbei (63.). Jetzt entwickelte sich ein packendes Fußballspiel. Steinborn scheiterte am erneut stark reagierenden BFV-Torwart Birnbaum (70.). Und die Schlussphase sollte dann hochdramatisch werden. Lok drängte auf den Ausgleich und der BFV setzte richtig gute Konter. So ließ erneut der brandgefährliche Tomas Petracek zwei gute Möglichkeiten liegen (82./87.). Der dritte Konter saß dann aber. Nach einem Pass auf Höhe der Mittelinie, entledigte sich der bullige Tscheche seines Gegenspielers. Allein auf Lok-Keeper Hanf zulaufende behielt er trotz Bedrängnis die Nerven und netzte flach zum 0:2 ein (91.). Das roch nach der Entscheidung in diesem Spiel. Aber die grenzenlose Freude auf der BFV-Bank, wurde von Schiedsrichter Müller gestoppt, der den bereits gelb verwarnten Torschützen wegen übertriebenen Jubelns vom Platz stellte. Dann wurden auch noch vier Minuten Nachspielzeit vom Unparteiischen angezeigt. Und Lok holte jetzt die Brechstange raus. Ein langer Ball nach dem anderen flog nun in den BFV-Strafraum. Und nach einem Missverständnis zwischen Fernando Lenk und seinem Keeper Oliver Birnbaum kam Lok zum Anschlusstreffer. Der bis dahin überragende Abwehrchef köpfte den Ball im rückwärtslaufen unglücklich ins eigene Tor (90. +4). Jetzt machten die Lok-Fans nochmal richtig Alarm. Und immer noch wollte Referee Müller das Spiel nicht beenden. So bekam Lok noch eine letzte Chance. Gottschick wurde halblinks frei gespielt und er versenkte den Ball auch im kurzen Eck. Aber Linienrichter Burda hatte beim Pass auf den Torschützen auf Abseits entschieden. Lok-Angreifer Nicky Adler stand passiv im Abseits, behinderte dann Max Rülicke bei seiner Abwehraktion gegen Gottschick und wurde somit „aktiv“. Dadurch fand der Treffer keine Anerkennung und wenig später war die Überraschung am Dienstagabend perfekt.

Fazit: Der BFV 08 holt drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Wie die Mannschaft in dieser Atmosphäre um die Punkte gekämpfte hat, ist schon aller Ehren wert. Trotzdem gilt es jetzt auf dem Boden zu bleiben. Es waren auch noch genug Dinge, die verbessert werden müssen. Trotzdem großer Respekt vor dieser Leistung. Negativ zu bewerten bleibt ein erneut unnötiger Platzverweis, der richtig weh tut.

Lok spielte mit: Hanf, Berger (90.Adler), Misch (69.Gottschick), Urban, Zickert (C), Schinke, Malone, Pfeffer (58.Salewski), Schulze, Steinborn, Atici.

BFV 08 spielte mit: Birnbaum, Lenk(C), Heppner, Cermak, Rülicke, Kloss (46.Cellarius), Maresch, Kötzsch, Sonntag (46.Grellmann), Zille (72.Graf), Petracek.

Tore: 0:1 Petracek (55.), 0:2 Petracek (90.), 1:2 Lenk (ET 90.+4)

Besond.Vork.: Petracek gelb-rot (Foul (übertriebener Jubel)

Verwarnungen: Schinke, Berger (Lok) – Petracek (BFV 08)

Schiedsrichter: Henry Müller (Cottbus)

Zuschauer: 2890 im Bruno Plache Stadion in Leipzig (25 Gäste)

BFV08
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