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Achtelfinale Frauen Landespokal
  1:3
RasenBallsport Leipzig:

Di.31.10.2017
  La Ola-Bolzplatz Bischofswerda

Tore:

0:1 Jasmin Petters (17.)
1:1 Sarka Brazdova (22.) 
1:2 Lisa Pfretzschner (28., Strafstoß)
1:3 Sophie Görner (38.)

Aufstellung:

RB Leipzig:

L.-M. Deutrich (TW), M. Ebersbach,
L. Pfretzschner (75.), 
L. Uhlig (C),
M. Förster (64.), 
M. Frank (64.), 
S. Görner,
L. Zimmermann (75.)  M. Friedrich,
L. Engler,
J. Petters,

Trainer:

Sebastian Popp

Wechselspieler:

N. Schuster (75.),
  Ch. Benedetto (64.),
A. Wegerdt (64..),
A.-S. Erdmann (75.),
G. Schüller (ETW)
Annika Schmidt (80.)
Emma Schmidt (46.)
Nadine Rinke (46.)
Katharina Kögler (57.)
Marie Riebe (ETW),
Emily Laura Beyer,
Anna Richter
SPIELBERICHT:

Bischofswerdaer FV 08 1. - RasenBallsport Leipzig 1:3 (1:3) / Achtelfinale Frauen Landespokal (31.10.2017)


Verdienter Pokalsieg für RasenBallsport Leipzig!


Die Regionalliga-Frauen von RasenBallsport Leipzig zogen verdient ins Viertelfinale des Frauen Sachsen-Pokals ein. Beim Spiel auf dem La Ola-Bolzplatz Bischofswerda Süd stellten sie schon in der 1. Halbzeit die Weichen auf Sieg. Dabei begann das Spiel aus Sicht des BFV 08 gar nicht so schlecht. Gleich nach dem Anpfiff begannen die Schiebocker Frauen ein schnelles Angriffsspiel, kamen so auch einige Mal vors Leipziger Tor, doch die RB-Abwehr und auch Lisa-Marie Deutrich im RB-Kasten konnten die Angriffe gut parieren. Nach einer Viertelstunde verlagerte sich das Spiel langsam auf die Schiebocker Seite. RB Leipzig war nun am Drücker und in der 16. Minute fiel das 0:1. Ein schnell vorgetragener Angriff auf der rechten Seite und ein präziser Pass an der Strafraumlinie nach links zu Jasmin Petters leiteten den Leipziger Torerfolg ein. Jasmin Petters kämpfte sich noch einige Meter Richtung Grundlinie vor und schoss den Ball aus spitzem Winkel an Sarah Jürß vorbei und über BFV-Torhüterin Lisa Neitsch hinweg in die Maschen. Die BFV-Frauen wollten einen schnellen Ausgleich, der ihnen in der 22. Minute auch gelungen ist. Dabei zog die mittig vor der Strafraumlinie stehende Šarka Brazdova aus 20 m einfach mal einfach ab und der gut getretene Ball schlug in der linken oberen Torecke ein (1:1). Alles wieder auf Anfang und die Chance für den BFV, das Kommando in die eigenen Hände zu nehmen. Doch das kam nicht zustande. Vielmehr war RB Leipzig wieder der Spielmacher und bekam in der 28. Minute auch noch einen Strafstoß zugesprochen. Die rechts nach vorn stürmende RB-Spielerin Sophie Görner wurde von Sophie Zenker dicht verfolgt und kam im Strafraum zu Fall. Es sah so aus, dass hier weniger ein Körperkontakt zwischen den beiden ursächlich für den Sturz war, sondern eher ein Stolpern von Sophie Görner über ihre eigenen Beine. Egal – gepfiffen ist gepfiffen und Lisa Pfretzschner verwandelte sicher (1:2). In der 34. Minute Glück für den BFV, als die 5 m vor dem Tor stehende Lena Zimmermann den Ball über das Aluminium jagte. In der 38. Minute war es ein Freistoß aus halbrechter Position an der Strafraumecke, der zum 1:3 für RB Leipzig führte. Sophie Görner schoss aus 17 m einen hohen Ball Richtung Schiebocker Kasten, an den Lisa Neitsch nicht heran kam.     

In der 2. Halbzeit schaltete RB Leipzig einen Gang zurück. Dadurch kam der BFV zu einigen guten Möglichkeiten, von denen zwei das Potential zum Tor hatten. In der 62. Minute war es ein schneller Angriff von Nadine Rinke auf der rechten Seite. Sie zog an der Strafraumgrenze Richtung Mitte und schoss, doch Lisa-Marie Deutrich lenkte den Ball gerade noch so zur Ecke. Bei diesem Eckball wäre Šarka Brazdova fast zum Torerfolg gekommen. In der 68. Minute war es ein Angriff von Katharina Zippack auf der linken Seite. Sie hatte die RB-Torhüterin schon ausgespielt und schoss, doch leider trudelte der Ball ganz knapp links am Tor vorbei. Das waren mindestens zwei gute Möglichkeiten und es hätte 3:3 gestanden. Doch hätte, könnte, sollte u.s.w. zählt nun mal nicht. Ein Tor in dieser Phase hätte allerdings wieder deutlich mehr Feuer ins Spiel gebracht. Das ist nicht eingetreten und so steht RB Leipzig verdient im Viertelfinale des Sachsenpokals der Frauen.     

Fazit: RB Leipzig war über weite Zeitanteile die bessere Mannschaft. Die Gäste zeigten ein ums andere Mal, wie ein mustergültiges Spiel aufgebaut und wie verteidigt wird. Der BFV konnte nur in der ersten Viertelstunde und in den letzten 30 Minuten Akzente setzten. Schade, dass die beiden richtig guten Chancen auf Schiebocker Seite nicht in Tore verwandelt werden konnten. Doch davon abgesehen gab es wieder zu viele unnötige Ballverluste und Probleme bei der Zuordnung, mit denen man den Gegner stärkte. Auch werden kritische Worte von draußen, von denen es heute nur sehr wenige gab, nicht als „im Interesse des Spiels“ verstanden, sondern sie werden „persönlich“ genommen. Das vergiftet die Atmosphäre in der Mannschaft und muss zwingend abgestellt werden. Die Worte im Kreis vor Spielbeginn „Miteinander kämpfen, miteinander siegen, BFV 08 - ein Team!“ müssen auch wieder in die Köpfe der Spielerinnen hinein! Sonst wird man in dieser Liga nicht bestehen können!        

Für den Bischofswerdaer FV 08 spielten: Lisa Neitsch (TW), Sophia Böhmak (80. Annika Schmidt), Elora-Dana Anders, Marie-Luise Petasch (46. Nadine Rinke), Katharina Zippack, Šarka Brazdova, Sarah Kasper (C), Sophie Zenker (46. Emma Schmidt), Leonie Gries, Adela Kutifelova, Sarah Jürß (57. Katharina Kögler), Marie Riebe (ETW), Emily Laura Beyer, Anna Richter

Für RasenBallsport Leipzig spielten: Lisa-Marie Deutrich (TW), Maria Ebersbach, Lisa Pfretzschner (75. Nina Schuster), Lisa Uhlig (C), Michelle Förster (64. Chiara Benedetto), Madlen Frank (64. Aline Wegerdt), Sophie Görner, Lena Zimmermann (75. Ally Sophie Erdmann), Melina Friedrich, Lisa Engler, Jasmin Petters, Gina Schüller (ETW)

Tore: 17. Min. 0:1 (Jasmin Petters), 22. Min. 1:1 (Šarka Brazdova), 28. Min. 1:2 (Lisa Pfretzschner), 38. Min. 1:3 (Sophie Görner)

Bodo Hering

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BFV08