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Regionalliga Nordost
2 : 1
FC Viktoria
Berlin:

Sa. 23.03.2019 - 13:30 Uhr
Volksbank Sportpark an der Wesenitz
Clara-Zetkin-Straße 4
01877 Bischofswerda

Tore:

1:0 Mattern (18.), 1:1 Schikora (39.), 2:1 Heppner (78.)

Aufstellung:

Viktoria:
Flauder
Schulz
Röcker
Kapp
Schikora
B.Yilmaz
Hüther
Gunte
Souyak
Scharkowski
U.Yilmaz (81.)

Trainer: Goslar

Wechselspieler:

81.Ndualu

Spielbericht:

BFV gelingt endlich ein Befreiungsschlag

Unsere Schiebocker beenden endlich ihre lange Durststrecke und springen nach einem knappen Sieg gegen Viktoria Berlin von den Abstiegsrängen. In einem umkämpften Spiel erzielte Tobias Heppner mit einem kapitalen Schuss den Siegtreffer. Alexander Mattern brachte unsere Nullachter vor gut 250 Zuschauern zunächst in Führung. Kurz vor der Pause glichen die spielstarken Gäste aber aus.

Mit einer Änderung im Vergleich zur Vorwoche ging der BFV in dieses wichtige Spiel. Grellmann rückte für Graf in die Startelf. Gästetrainer Goslar musste dagegen mit einigen Besetzungssorgen kämpfen. In den ersten Spielminuten passierte nicht allzu viel. Beide Mannschaften beschnupperten sich zunächst. Ein Cermak-Freistoß, der für Viktoria-Keeper Flauder aber nur eine Fangübung war, konnte wohlwollend als erster Torschuss notiert werden (11.). Da hatte der erste Torabschluss der Gäste schon eine andere Qualität. Ein Linksschuss von U. Yilmaz aus 18m strich nur knapp am rechten Pfosten vorbei (15.). Dann aber trat BFV-Kapitän Kötzsch zum Freistoß an. Den auf den zweiten Pfosten gezogenen Ball köpfte Meinel wieder in die Gefahrenzone. Dort scheiterte Zille zunächst aus kurzer Distanz an Flauder aber Mattern war zur Stelle und drückte den Ball zur wichtigen Führung für unsere Schiebocker über die Linie (18.). Das war genau der Start, den man sich insgeheim erhofft hatte. Trotz der Führung bekam unsere Mannschaft keine richtige Kontrolle über das Spiel. Die spielstarken Berliner gaben nun deutlich den Ton an. Unsere Blau-Weißen mussten defensiv enorm viel Laufarbeit aufbringen, um die Gäste vom eigenen Tor wegzuhalten. Das gelang aber nicht immer. Denn nach einer Ecke köpfte Schikora zunächst völlig frei in die Arme von BFV-Keeper Birnbaum (23.). Als sich später Viktorias Scharkowski im Zweikampf mit Heppner behauptete, musste Birnbaum erneut retten (34.). Dann bekamen die immer stärker werdenden Gäste einen Freistoß aus dem linken Halbfeld zugesprochen. Viktorias Spielmacher Souyak trat zur Ausführung an. Der sonst so zuverlässige Birnbaum lies den eigentlich schwach geschossenen Ball nach vorn klatschen. Schikora war zur Stelle und drückte den Abpraller aus spitzem Winkel zum Ausgleich über die Torlinie (39.). Mit diesen Negativerlebnis ging es dann in die Kabinen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam Klotke für Kapitän Kötzsch aufs Feld. Taktisch etwas anders agierend wollte man den Spielfluss der Hauptstädter unterbinden. Der BFV erarbeitet sich auch gleich seine erste Möglichkeit. Zille ging über rechts auf und davon. Aber seine Eingabe konnte Hüther im letzten Moment entschärfen (47.). In der Folge blieb das Spiel weiter ausgeglichen. Richtige große Torchancen konnte sich aber keine der beiden Mannschaften erspielen. Die letzten 20 Minuten erhöhten unsere Schiebocker dann das Risiko nochmal. Erst war es ein Geschoss von BFV-Sturmtank Petracek, das ein Abwehrspieler der Viktoria per Kopf entschärfte (70.). Später war Matterns Schuss aus aussichtsreicher Position zu schwach, um für Flauder gefährlich zu werden (72.). Trotz der wenigen Torraumszenen merkte man unsere Mannschaft den unbedingten Willen an, ihren Negativlauf hier und heute zu beenden. Und als der aufgerückte Heppner einen kapitalen Rechtsschuss in Richtung Tor schickte, war es passiert. Unhaltbar schlug die Kugel unten rechts, für Flauder nicht erreichbar, im Kasten ein (78.). Allein in diesem Schuss steckte die ganze Frustration der letzten Wochen drin. Der eingewechselte Maresch hätte fast umgehend erhöht. Aber Flauder lenkte den gut getretenen Freistoß mit den Fingerspitzen über die Latte (82.). Die letzten zehn Spielminuten brachten unsere Schiebocker mit viel Cleverness über die Runden. So pfiff der jederzeit souverän leitende Schiedsrichter Felix Burghardt das Spiel nach 92 Minuten ab. Der Jubel nach dem Abpfiff ließ erahnen, welche Last nicht nur von den Spielern abgefallen war.

Fazit: Der erste Sieg seit Ende November letzten Jahres ist sicherlich ein besonderer. Auch wenn man heute nicht an die guten Leistungen der letzten Spiele anknüpfen konnte, so waren die Willensstärke und die Mentalität herausragend. Jetzt hat man wieder etwas Anschluss im Abstiegskampf hergestellt. Trotzdem macht ein Sieg noch nicht alles wieder gut. Jetzt muss man nachwaschen. Und dazu hat man am nächsten Samstag erneut Gelegenheit.

BFV 08 spielte mit: Birnbaum – Merkel, Heppner, Meinel, Cermak (65.Maresch) - Cellarius, Kötzsch (C) (46.Klotke), Mattern, Zille, Grellmann (73.Gries), Petracek.

Viktoria spielte mit: Flauder - Schulz, Röcker, Kapp, Schikora - B.Yilmaz, Hüther, Gunte, Souyak - Scharkowski, U.Yilmaz (81.Ndualu).

Tore: 1:0 Mattern (18.), 1:1 Schikora (39.), 2:1 Heppner (78.)

Verwarnungen: Petracek (Foul) – B.Yilmaz (Foul), Flauder (Meckern)

Schiedsrichter: Felix Burghardt (Premnitz)

Zuschauer: 275 im Sportpark an der Wesnitz


BFV08
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