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Regionalliga - 1. Frauen
10.Spieltag
         

La Ola Bolzplatz Kunstrasenplatz Bischofswerda SÜD
Dietrich Bonhoeffer Strasse
So.12.11.2017  13:30 Uhr
 
Zuschauer: 50

Tore:

1:0 Šarka Brazdova (5.)
2:0 Nadine Rinke (91.)

Aufstellung:


Spielbericht:
Bischofswerdaer FV 08 1. - SG Blau-Weiß Beelitz 2:0 (1:0) / 10. Spieltag Frauen Regionalliga Nordost (12.11.2017)

Endlich – der erste Dreier in der Regionalliga!! 

Die Regionalliga-Frauen des Bischofswerdaer FV 08 mussten lange auf ihren ersten Sieg warten, doch bei Heimspiel gegen die SG Blau-Weiß Beelitz war es endlich soweit. Mit einem über weite Strecken ordentlichen Spiel holten sie sich hochverdient drei Punkte.

Der BFV ging sofort auf Angriff. Nadine Rinke hatte schon in der 3. Minute aus 16 m eine erste gute Möglichkeit, doch die Beelitzer Torhüterin Antonia Lietz hielt den halb hohen, aber scharf getretenen Ball fest. Schon in der 5. Minute fiel der Führungstreffer für Schiebock. Nadine Rinke kam erneut zum Schuss, doch diesmal flach. Die Beelitzer Torhüterin musste sich lang machen und konnte gerade noch so zum Eckball klären. Den trat Adela Kutifelova und schoss den Ball mittig in den Strafraum hinein. Im dortigen Spielerinnen-Gewühl kam Šarka Brazdova an den Ball, fackelte nicht lange und platzierte den Ball knapp an Antonia Lietz vorbei im Beelitzer Tor (1:0). Der Jubel beim BFV war groß, doch nun galt es, nachzulegen. Die Möglichkeit dazu gab es in der 14. Minute. Šarka Brazdova trat einen Eckball. Leonie Gries stieg im Beelitzer Strafraum am höchsten und köpfte den Ball Richtung Tor, erwischte aber die Latte. Gute Aktion von beiden – das war knapp. Seltsamer Weise ließen die Schiebocker Frauen die Zügel nun etwas lockerer und so kamen die Gäste besser ins Spiel. Beelitz kam häufiger an den Schiebocker Kasten heran, doch BFV-Torhüterin Lisa Neitsch konnte gefährliche Situationen meist schon kurz hinter der Strafraumgrenze klären. Die wohl größte Chance in der 1. Halbzeit hatte Beelitz in der 19. Minute, als sich Stefanie Altnickel durch die Schiebocker Abwehr tankte, den Ball aber hoch über den BFV-Kasten setzte. Bis zur Halbzeit tat sich auf dem Rasen nicht allzu viel. Der BFV war klar überlegen, konnte aber keine zwingende Torchance heraus arbeiten. Es gab viel Klein-Klein zwischen den Strafräumen und auffällig war auch, dass 2. Bälle nicht konsequent genutzt wurden. So ging es in die Halbzeitpause.

In der 2. Halbzeit agierten die Schiebocker Frauen wieder deutlich angriffsbetonter. Sie drängten Beelitz in deren Hälfte zurück und starteten Angriff für Angriff. Einen großen Aufreger gab es in der 51. Minute, als Sarah Kasper im Beelitzer Strafraum zu Fall gebracht wurde. Klarer Elfer, war mein erster Gedanke, doch der Linienrichter sah etwas anderes. So gab es, begleitet von wütenden Protesten der Zuschauer, „nur“ einen Freistoß (1/2 m von der Linie entfernt), der aber ins Leere lief. In der 68. Minute ein weiterer Aufreger. Sarah Jürß wurde hier von der Beelitzer Spielerin Franziska Neudert grob gefoult. Dafür hätte man getrost die rote Karte ziehen können, doch Schiedsrichterin Farida Kajol beließ es bei einer gelben Karte. Auch hier raste eine Welle der Empörung durch die Zuschauer. Das Ganze hatte sich dann aber schnell beruhigt und so startete der BFV in den letzten 20 Minuten eine große Offensive. Den Spielerinnen war klar, dass ein Tor nicht ausreicht. Wie schnell, und das haben sie zur Genüge schon erlebt, kann man ein schnelles Tor oder auch ein „Gurkentor“ kassieren und dann ist alles auf Anfang gesetzt. Genau das wollten die Schiebocker Frauen vermeiden und ballerten Beelitz in den letzten 20 Minuten regelrecht zu, doch bis zum Ende der regulären Spielzeit wollte kein Tor fallen. Ob nun Nadine Rinke, Sarah Kasper oder Šarka Brazdova – alle Schüsse aus weiteren Entfernungen landeten in den Armen der Beelitzer Torhüterin. Auch eine gute Aktion in der 80. Minute von Katharina Zippack, ein klasse Kopfball, wurde von Antonia Lietz vereitelt. So ging es in die Nachspielzeit. In der 91. Minute startete Nadine Rinke erneut einen Angriff und diesmal konnte sie den Ball im Gästetor versenken. Nun stand es 2:0 und dieses Tor war wie ein Befreiungsschlag. Großer Jubel bei den Spielerinnen und den Zuschauern und nach 3 Minuten Nachspielzeit war die Partie zu Ende.      

Fazit: Großes Lob an die Spielerinnen! Sie zeigten ein starkes Spiel, hielten den Kampfgeist bis zum Ende hoch und belohnten sich mit zwei wunderschönen Toren. Die kurze Schwächephase in der 1. Halbzeit haben sie mehr als wieder gut gemacht. Allerdings hätte es am Ende mindestens 4:0 stehen müssen. Die Chance von Leonie Gries in der  14. Minute und der Kopfball von Katharina Zippack in der 80. Minute waren zwei Hochkaräter und wenn man die Fernschüsse betrachtet, hätte auch der eine oder andere ins Tor gehen können. Trainer Tino Gottlöber fand nach dem Spiel lobende Worte: „Klasse Spiel unserer Frauen heute. Allerdings fehlt es noch an der letzten Konsequenz vorm Tor, daran müssen wir arbeiten! Dennoch – die drei Punkte sind wichtig für die Tabelle und auch für den Kopf!“  Bleibt mir nur noch zu sagen: Weiter so!!    

BFV08